Aktualisiert 17.10.2026 by Jeannine Maurer
Im August-Rückblick habe ich zugegeben, dass mein Newsletter seit Monaten stillsteht, weil mir schlicht das Konzept fehlte. Im September habe ich mich dann endlich getraut. Zwölf Frauen haben bei meiner ersten eigenen Umfrage mitgemacht und der Newsletter ist mit den Ergebnissen wieder rausgegangen. Auf dem Blog sind diesen Monat gleich vier neue Artikel online gegangen. Das überraschendste Ergebnis: Bei 8 von 12 Frauen war vor dem letzten Histaminschub mehr Stress im Spiel als gewohnt. Klingt nach einem souveränen Monat, oder? Innerlich sah das anders aus. Vor fast jedem Klick auf „Veröffentlichen“ hatte ich Herzklopfen, so, als ginge es um eine Prüfung. Was die Umfrage ans Licht gebracht hat, wie weit der AtemAnker inzwischen ist und warum ich den Monat am Meer ausklingen liess, erzähle ich dir in meinem Monatsrückblick September 2026.
Was löst Histaminschübe aus: Stress oder Teller?
In meiner Umfrage mit 12 Betroffenen war bei 8 Frauen vor dem letzten Schub mehr Stress im Spiel als gewohnt. Nur eine einzige nannte ausschliesslich ein lebensmittel. In fast jeder Beratung landet der Blick zuerst auf dem Teller. Was hast du gegessen? War da Tomate drin, war das Fleisch frisch? Ja, das ist sinnvoll, aber ich hatte schon lange den Verdacht, dass beim Thema Histaminintoleranz und Stress die halbe Geschichte fehlt. Also habe ich im September meine erste eigene Umfrage gebaut: „Stress oder Teller: Was löst Histaminschübe wirklich aus?“ Vom 7. bis 24. September konnten Betroffene anonym über Instagram und meinen Newsletter mitmachen.
Ehrlich gesagt war ich überzeugt, dass die meisten das Essen als Auslöser für ihren Histaminschub nennen würden. Die Antworten zeigen aber etwas anderes. 8 von 12 Frauen finden keinen klaren Hauptauslöser, und bei 8 von 12 war in den 24 Stunden vor dem letzten Schub mehr Stress im Spiel als gewohnt. Besonders hängen geblieben ist mir ein Detail: Die drei Frauen mit den meisten Schüben (10, 20 und 45 in drei Monaten) haben nie ein Symptomtagebuch geführt.
| Ergebnis meiner Umfrage (12 Betroffene, September 2026) | Anzahl |
| Finden keinen klaren Hauptauslöser | 8 von 12 |
| Mehr Stress als gewohnt in den 24 Stunden vor dem letzten Schub | 8 von 12 |
| Nur ein verdächtiges Lebensmittel als Auslöser | 1 von 12 |
| Frauen mit 10 oder mehr Schüben in 3 Monaten, die nie ein Tagebuch geführt haben | 3 von 3 |
Repräsentativ ist das bei zwölf Teilnehmerinnen natürlich nicht und ich bin als Betroffene auch nicht neutral. Für mich ist es einfach ein deutlicher Hinweis und kein Beweis. Mein Tipp daraus: Notier dir nach jedem Schub zwei Zeilen, was du gegessen hast und wie voll dein Kopf war. Die ganze Auswertung mit allen Zahlen und O-Tönen findest du hier: Stress oder Teller: Meine Umfrage mit 12 Betroffenen.
Warum ich trotzdem jedes Mal nervös bin
Mit den Ergebnissen ist auch mein Newsletter wieder gestartet, nach rund vier Monaten Funkstille. Genau da kam mein grösster Aha-Moment im September. Es kostet mich jedes Mal enorm Überwindung, mit meinen Inhalten rauszugehen. Umfrage teilen, Newsletter abschicken, Artikel veröffentlichen: Bei allem meldet sich vorher dieses flaue Gefühl im Bauch. Kennst du das?
Und dann kommen die Rückmeldungen meiner Leserinnen, und die sind so herzlich, dass ich mich jedes Mal frage, wovor ich eigentlich Angst hatte. 😉 Mein Nervensystem sieht das offenbar anders und schaltet beim Senden-Button sofort auf Alarm, als stünde ein Säbelzahntiger vor mir. Genau diesen Mechanismus erkläre ich meinen Kundinnen ständig: Der Körper reagiert auf Stress, auch wenn objektiv gar keine Gefahr da ist. Schön, dass ich das im September mal wieder am eigenen Leib erleben durfte. Ich nehme mir für die nächsten Monate vor, die Nervosität einfach mitzunehmen, statt auf den Moment zu warten, in dem sie wieder weg ist.
AtemAnker: Bald wird aufgenommen
Mein zweites grosses Thema im September war der AtemAnker. AtemAnker ist meine eigene Atemarbeit für Frauen mit Histaminintoleranz und viel Stress. Die erste Session steht inzwischen: rund 20 Minuten, angeleitet, zum Herunterladen und jederzeit anhörbar. Dabei öffnet zuerst die Atmung das Nervensystem und holt es aus dem Alarmmodus, danach erreicht die Hypnose das Unterbewusstsein, und Musik trägt dich durch die ganze Session. Diese Reihenfolge passt perfekt zu dem, was ich in meiner Arbeit immer wieder sehe: Erst wenn das Nervensystem zur Ruhe kommt, kann alles andere greifen, auch die Ernährungsumstellung.
Hinter den Kulissen habe ich mir lange überlegt, in welcher Form ich den AtemAnker anbiete. Live-Termine, Abo, Gruppe? Entschieden habe ich mich für den einfachsten Einstieg: eine einzelne Session als Audio, einmal kaufen, für immer behalten. Kein Abo, kein Termindruck. Gerade wer histamingestresst ist, braucht nicht noch einen fixen Termin im Kalender.
Im Oktober wird aufgenommen, Mitte bis Ende November kommt die Session per Mail mit Download-Link zu dir. Und jetzt das Beste: Wer auf der AtemAnker-Warteliste steht, bekommt die Session von mir geschenkt! Für alle, die nicht auf der Warteliste stehen, gibt es sie zum Start für den Einführungspreis von CHF 19.–.
Herbstferien: Hamburg, Meer und Berge
Ende September hiess es dann: Laptop zu, Koffer auf. Mein Schatz und ich sind nach Hamburg gefahren, in unsere absolute Lieblingsstadt. Wenn wir je in einer Stadt leben müssten, dann wäre es ganz klar Hamburg, da sind wir uns einig! Dieses Mal empfing sie uns mit Temperaturen, so warm, wie wir sie dort noch nie im Herbst erlebt haben. Ein paar Tage lang haben wir die Stadt einfach genossen.



Danach ging’s weiter an die Nordsee nach St. Peter-Ording. Kilometerweit am Meer entlanglaufen, den ganzen Tag den Wellen lauschen und dabei dieses unglaubliche Glücksgefühl im Herzen tragen. Wir haben unsere Zweisamkeit in vollen Zügen genossen. Kopflüften pur, genau das, was wir beide gebraucht haben. Und nach einem Monat voller Herzklopfen vor dem Senden-Button hat sich auch mein Nervensystem am Meer hörbar entspannt.



Weiter ging die Reise nach Erfurt, noch so eine schöne Stadt. Auch hier zog es uns ans Wasser, das mitten durch die Altstadt fliesst. Von dort aus machten wir einen Abstecher zu meiner Tante und meinem Onkel, bevor es zum Schluss in die Berge ins Montafon ging. Ganz nach dem Motto: „I ha Heiweh nach de Bärge, nach em Schoggi ond em Schnee.“ 😄



Es waren unbezahlbar schöne Tage mit meinem absoluten Lieblingsmenschen an meiner Seite. Schatz, ich danke dir von Herzen dafür!
Was ich im September 2026 gebloggt habe
- Tipps gegen Histaminstress: Ernährung, Nervensystem und Schlaf: viele kleine, alltagstaugliche Tipps, die du einzeln ausprobieren kannst, ohne dein ganzes Leben umzukrempeln.
- Meine 3 wichtigsten Werte: Optimismus, Kreativität, Zuverlässigkeit: ein persönlicher Artikel darüber, wer ich bin, wenn ich gerade nicht über Histamin schreibe.
- Auf den Körper hören bei Histaminintoleranz: warum die Signale deines Körpers oft mehr verraten als jede Lebensmittelliste.
- Monatsrückblick August 2026: Viel Auszeit, wenig Aua!: Bergwochenende, Überraschungsreise mit meinen Töchtern und ein Newsletter, der liegen geblieben ist.
Ausblick auf Oktober 2026
- AtemAnker-Session aufnehmen: Die erste Session wird eingesprochen, damit sie im November startklar ist.
- Umfrage weiter auswerten: Die Ergebnisse sind seit dem 9. Oktober online. Ich ergänze sie, sobald weitere Antworten reinkommen.
- Homepage verfeinern: Viel Arbeit hinter den Kulissen, damit du dich auf meiner Seite noch besser zurechtfindest.
Und jetzt?
Wenn du spürst, dass bei dir der Stress mindestens so oft mitmischt wie der Teller, ist der AtemAnker genau für dich gemacht. Trag dich jetzt auf der AtemAnker-Warteliste ein, dann bekommst du die erste Session im November geschenkt und hörst als Erste davon. Und falls du selbst Histaminschübe kennst: Mach gern bei der Umfrage „Stress oder Teller“mit. Jede Antwort macht das Bild ein Stück klarer.
Fragen und Antworten
Ja, das erlebe ich selbst und sehe es bei vielen Betroffenen. Unter Stress können Mastzellen, also die Zellen, in denen Histamin gespeichert ist, mehr davon freisetzen. In meiner Umfrage mit 12 Betroffenen war bei 8 Frauen vor dem letzten Schub mehr Stress im Spiel als gewohnt. Das ist nicht repräsentativ, aber ein deutlicher Hinweis.
Notier dir nach jedem Schub zwei Zeilen: was du gegessen hast und wie voll dein Kopf war. Noch aussagekräftiger wird’s, wenn du in deinem Tagebuch täglich dein Stresslevel auf einer Skala von 1 bis 10 festhältst, auch an Tagen ohne Schub.
AtemAnker ist meine eigene Atemarbeit für Frauen mit Histaminintoleranz und viel Stress. Erst öffnet die Atmung das Nervensystem, dann erreicht die Hypnose das Unterbewusstsein, und Musik begleitet dich durch die ganze Session.
Die erste Session (rund 20 Minuten) kommt Mitte bis Ende November 2026 per Mail mit Download-Link, wenn du magst. Wer auf der AtemAnker-Warteliste steht, bekommt sie geschenkt. Für alle anderen gibt es sie zum Start für den Einführungspreis von CHF 19.–.
Ja, sehr gern! Die Umfrage läuft weiter, und ich ergänze die Auswertung, sobald neue Antworten reinkommen. Den Link findest du in meinem Artikel zur Umfrage.
