Monatsrückblick August 2026: Viel Auszeit, wenig Aua!

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Jeannine Maurer sitzt vor dem blühenden Rapsfeld

Aktualisiert 25.09.2026 by Jeannine Maurer

„Kühlere Temperaturen“ stand im Juli ganz oben auf meiner Wunschliste für den August. Die habe ich auch bekommen, allerdings nicht bei uns im Tal, sondern auf über 1600 Metern über dem Vierwaldstättersee. Zwischen einer Bergwanderung und einer Reise, von der ich bis zuletzt nicht wusste, wohin sie nun wirklich geht, ist dieser Monatsrückblick August 2026 ziemlich anders geworden, als ich ihn mir im Juli vorgestellt hatte...

Zwei Dinge von meiner damaligen Liste habe ich abgehakt, eines liegt immer noch genau da, wo ich es im Juli hingelegt habe. Was ich geschafft habe, warum ausgerechnet der Newsletter wieder liegen geblieben ist und was ein Wochenende mit meinen Töchtern damit zu tun hat, erzähl ich dir hier. Los geht’s mit dem Teil, auf den ich am meisten stolz bin.

Zwei Artikel, die ineinandergreifen

Im Juli stand auf meiner Liste für den August folgendes: ein neuer Blogartikel zum AtemAnker, der zeigt, was die Methode überhaupt bewirkt. AtemAnker ist meine eigene Atemmeditation fürs Nervensystem. Daraus sind gleich zwei Artikel geworden.

Geplant war ein Artikel,
geworden sind es zwei.

Der erste dreht sich um die zehn Gründe, warum ich meine eigenen Atemmeditationen jeden Tag nutze, weil sie mir selbst helfen, wenn mein Nervensystem wieder einmal auf Hochtouren läuft und das ganz ohne Pflichtgefühl. Der zweite, „Keine Zeit fürs Nervensystem, oder etwa doch?„, ist der, der mich beim Schreiben selbst am meisten erwischt hat. Darin geht’s um den Satz, den ich in fast jedem zweiten Erstgespräch höre: die Ernährungsumstellung fresse alleine schon die ganze Energie, für das Nervensystem bleibe da nicht mehr viel übrig.

Während ich daran geschrieben habe, ist mir aufgefallen, dass ich genau diesen Satz mir im August selbst erzählt habe. Nur mit einem anderen Thema. Dazu gleich mehr.

Warum ist mein Newsletter im August liegen geblieben?

Kurz gesagt hat nicht die Zeit gefehlt, sondern ein klares Konzept. Im Juli hatte ich mir vorgenommen endlich das Newsletterkonzept zu erstellen um ihn wieder zu starten. Passiert ist im August aber rein gar nichts. Keine einzige Mail ist rausgegangen, so wie in den Monaten davor auch schon nicht.

Kennst du das, wenn du lieber gar nichts rausschickst, als etwas Halbfertiges? Genau da stecke ich gerade. Interessant ist für mich rückblickend nämlich weniger das Fehlen der Mails als der Grund dafür. Die Zeit war es kaum, viel mehr die Unsicherheit. Kein Konzept und keine klare Linie, worüber ich eigentlich regelmässig schreiben will. Lieber lasse ich etwas ganz sein, als es halbherzig rauszuschicken, also liess ich es bewusst liegen und erst noch ohne schlechtes Gewissen. Was für ein Meilenstein!

Genau an dieser Stelle hab ich mich selbst ertappt. Im Artikel „Keine Zeit fürs Nervensystem“ schreibe ich, wie oft der Glaubenssatz „ich hab keine Zeit dafür“ in Wahrheit ein ganz anderes Problem verdeckt. Bei mir war das im August nicht anders, nur eben beim Newsletter statt bei der Atemübung. Das ist für mich kein Grund für Selbstvorwürfe, eher einer, endlich ein Konzept zu finden, mit dem ich wieder anfangen kann.

Zwei Wochenenden, die ich genossen habe

Mitte August ging’s auf die Bannalp. Ein Bergwochenende mit einer wunderschönen Wanderung, bei der es fast nur geradeaus ging (oder auch nicht?). Toootal easy. Genau das, was ich nach einem Sommer voller Bildschirmarbeit gebraucht habe. Viele, wunderschöne Berge statt Browser-Tabs. Frische Luft, gute Gesellschaft und traumhafte Landschaften.

Ende August kam die nächste Auszeit, diesmal allerdings von meinen beiden Töchtern geplant und eingefädelt. Ein Girls-Weekend, welches sie mir erst vor Ort verraten haben. Ich wusste wann wir weggingen, aber ich hatte keine Ahnung wohin. (Also ich hatte ja so eine Vermutung…) Dann haben sie mich bewusst auf eine falsche Fährte geführt. Die Packliste beinhaltete: Pyjama, 2x Unterhose, 2x Socken, leichter Pulli/Fleece, Gute Hose für draussen, Jeans, kurze Hosen, etc. Oberteile (Kurz- und Langarm), Wind- und Wasserabweisende Jacke, gute Laufschuhe (Kiesel-/Waldweg), angenehme Schuhe für normale Strassen, Finken, Badeanzug, Tuch, Yoga- und Sportkleider, Yogamatte, Kulturbeutel, Taschentücher, etc.

Es gehe um Yoga und Wellness, eine Massage sei sogar schon gebucht, haben sie mir erzählt. Nichts davon stimmte! Ich hab mir fast in die Faust gebissen, um das Grinsen zu verstecken.

Der echte Plan war nämlich das Ziel Europapark. Ein Ort, den ich liebe und dazu noch ein Wochenende nur mit meinen Töchtern. Für mich ganz klar einer der schönsten Momente des ganzen Sommers. Ich Danke euch von Herzen meine coolen Girls 🙂

Was im August 2026 sonst noch los war

  • AtemAnker: Texte für die Wartelisteseite und einen Teaser fürs Freebie geschrieben, damit sich Interessentinnen schon jetzt eintragen können, hast du dich auch schon eingetragen?.
  • Freebie „Leitfaden Histamin trifft Stress„: Landingpage überarbeitet, mit klareren Identifikations-Sätzen und einem zweiten Call-to-Action.
  • Eine hartnäckige Weiterleitungsschleife auf der Dankeseite des Freebies aufgespürt und behoben.
  • Die rechtlichen Vorgaben fürs Double-Opt-in in der Schweiz, Deutschland und Österreich nochmals sauber durchgearbeitet.

Was ich im August 2026 gebloggt habe

Ausblick auf September 2026

  • Ein dritter Blogartikel mit vielen kleinen Tipps rund um Histaminintoleranz, Stress und Nervensystem ist schon in Arbeit.
  • AtemAnker geht in die nächste Textrunde, Richtung Aufnahme und Launch.
  • Ein persönlicher Artikel ist unterwegs, der zeigt, wer ich bin, wenn ich nicht gerade über Histamin oder Stress schreibe.
  • Beim Newsletter: kein grosses Versprechen diesesmal, aber ein erster kleiner Schritt ist geplant.

Und jetzt?

Der Newsletter steht aktuell noch still. Wenn du trotzdem zu den Ersten gehören willst, sobald sich das ändert und wenn der AtemAnker startklar ist, dann trag dich jetzt schon für meinen Newsletter ein.

Warum hast du im August keinen Newsletter verschickt?

Weil mir noch ein klares Konzept gefehlt hat, nicht die Zeit. Ich schicke lieber gar nichts raus als etwas Halbfertiges und genau daran arbeite ich gerade.

Was ist AtemAnker?

AtemAnker ist meine eigene Atemmeditation fürs Nervensystem, die gerade in der Entwicklung ist und bald für dich bereit steh. Sie setzt genau da an, wo Stress und Histaminintoleranz sich gegenseitig hochschaukeln. Eine genauere Erklärung gibts dann im Oktober/November 2026 🙂

Wo finde ich deine neuen Blogartikel vom August?

Im August sind zwei neue Artikel erschienen: „10 Gründe, warum ich täglich Atemmeditationen gegen Stress liebe“ und „Keine Zeit fürs Nervensystem, oder etwa doch?„.

Wann startet AtemAnker offiziell?

Genau daran arbeite ich gerade, im September geht’s in die nächste Textrunde und hoffentlich dann zur Sprechaufnahme. Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, dann trag dich unverbindlich für meinen Newsletter ein.

Wie oft schreibst du einen Monatsrückblick?

Ich probiere das Format gerade aus mit dem Ziel, es jeden Monat weiterzuführen. Am ehrlichsten wird’s, wenn ich auch zeige was liegen geblieben ist und nicht nur, was ich erreicht habe.

Von Jeannine Maurer

BAUCHGEFÜHL VOR KOPFSACHE. Diesen Satz lebe ich, seit ich denken kann. Verstanden habe ich ihn erst spät. Bauchschmerzen, Ausschlag, Erschöpfung habe ich jahrelang einfach ignoriert, bis 2020 die Diagnose kam: Histaminintoleranz und Leaky Gut. Ich habe Listen abgearbeitet, Lebensmittel gestrichen, diszipliniert durchgezogen. Spürbar besser wurde es erst, als ich mein Nervensystem mit ins Spiel brachte. Seit Mai 2025 bin ich zertifizierte holistische Ernährungsberaterin. Mit ungebremst. baue ich genau das Angebot auf, das mir früher gefehlt hätte: für Frauen mit Histaminintoleranz, die alltagstaugliche Werkzeuge wollen statt neue Verbotslisten. Gerade entsteht ausserdem AtemAnker, meine eigene Atemarbeit-Methode. Gerade weil Atmen simpel klingt, aber oft der fehlende Baustein ist. Ich bin das beste Beispiel dafür, dass aus einer Diagnose, viel Bauchgefühl und einer Portion Sturheit ein Angebot entstehen kann, das anderen weiterhilft. Von der Reiswaffel an der Wand zum entspannten Teller: mein Nervensystem hat's möglich gemacht.

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