Meine 3 wichtigsten Werte: Optimismus, Kreativität, Zuverlässigkeit

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Meine 3 wichtigsten Werte

Aktualisiert 21.09.2026 by Jeannine Maurer

Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht gerade über Histamin, Stress oder das Nervensystem schreibe? Diese Frage hab ich mir gestellt, als ich überlegt hab, was hinter dieser Arbeit eigentlich genau steckt.

Einfach war die Antwort nicht. Ich hab tagelang mit mir gerungen, ob es wirklich nur drei Werte sein dürfen oder ob ich mich nicht doch auf fünf ausweiten soll. Am Ende blieben doch einfach diese drei, die sich hartnäckig gehalten haben. Während andere Themen wieder von der Liste geflogen sind: Optimismus, Kreativität und Zuverlässigkeit. Und je länger ich darüber nachdenke, umso klarer wird mir, dass sie wunderbar aufeinander aufbauen. Ohne den einen würde der andere kaum funktionieren.

Mein Wert Nr. 1: Optimismus

Mein Optimismus ist keine Schönrednervariante. Für mich bedeutet er: weitersuchen, gerade wenn eine Tür zugeht und davon ausgehen, dass irgendwo noch eine andere ist die vielleicht sogar noch passenderes für mich bereit hält. So fällt mir doch gerade die Geschichte dazu ein, mit der alles begann:

Die erste Erinnerung an mein Histaminkapitel liegt schon vieeele, viele Jahre zurück, ich war etwa zwölf Jahre jung. Ich hatte bei einem Ausmalwettbewerb einer Gummibärchenfirma mitgemacht, also schön bunt ausgemalt, das Bild abgeschickt und dann tatsächlich den ersten Preis gewonnen! JUHUIIIIII!! Eine riesige Schachtel voller Gummibärchen in mit allen erdenklichen Sorten gefüllt, natürlich hatte es auch ganz neue mit dabei, die noch nicht einmal auf dem Markt waren :-). Dazu ein grosses Badetuch. Für mich als Gummibärchen-Fan war das der Jackpot! Ich hab mich quer durch die ganze Schachtel genascht, alles durcheinander, ohne zu bremsen.

Ein paar Stunden später war mein Gesicht ganz verzogen, mein Mund ganz schräg, als hätte mir jemand eine Hälfte davon eingefroren. Rot war es natürlich auch. Ich hab mich nicht mal zur Schule getraut und im Zimmer geheult, aus Angst, das könnte nun für immer so bleiben!

Nach einem laaaangen Tag war der ganze Spuk zum grossen Glück vorbei. Danach hab ich doch eine Weile einen Bogen um alles gemacht, was auch nur entfernt nach diesem Naschzeug ausgesehen hat. Aber es hat nicht allzu lang angehalten… 😉

Was damals einfach nur beängstigend war, war im Rückblick der Auftakt zu meiner ganzen Histamingeschichte, auch wenn das damals noch niemand so genannt hat. Also das war nicht der Auslöser meiner Histaminintoleranz, aber der Beginn vom Realisieren, dass ich so reagiere ab gewissen Sachen.

Verschiedene Ansätze und verschiedene Meinungen kamen über die Jahre danach dazu. Irgendwann hätte ich auch einfach sagen können: Das ist wohl einfach mein Körper, damit muss ich halt leben. Klingt fast stur, dass ich das nie akzeptiert hab? Ist es wahrscheinlich auch. Aber genau dieser Sturschädel hat mich am Ende weitergebracht. Genau solche Sachen treiben mich auch an neues zu lernen, vorwärts zu schauen und Gas zu geben, denn es geht immer irgendwie weiter.

Mein Wert Nr. 2: Kreativität

Kreativität zeigt sich bei mir selten als Kunst fürs Museum, dafür ständig als Handwerk. Gelernt hab ich das nicht erst in der Ernährungsberatung. Meine erste Ausbildung war Schrift- und Reklamemalerin. Im Alltag hiess das vor allem: Schriften und Layouts am Computer entwerfen, Folien plotten und dann Millimeter für Millimeter exakt montieren. Von Hand gepinselt hab ich nur einmal richtig und das war für die Abschlussprüfung, mit Pinsel und Farbe wie zu Zunftzeiten. Wer schon mal eine Folie exakt auf eine Fläche montieren musste, weiss: Kreativität ohne Präzision ist nur die halbe Miete.

Diese Kombination aus Idee und Handwerk begleitet mich bis heute, nur die Fläche hat sich erweitert. Nebst Schaufenster und Firmenschilder kommen jetzt noch Rezepte, Atemübungen und eine ganze Marke, die ich Stück für Stück selbst aufbaue. Mein erster kreativer Griff in die histaminarme Gewürzdose ging trotzdem ziemlich in die Hose: Ein Ersatz-Curry aus Kurkuma, Ingwer und viel zu viel Hoffnung. Geschmacklich irgendwo zwischen mutig und Notlösung. Aber genau aus solchen Versuchen entstehen mit der Zeit die Kombinationen, die wirklich funktionieren. Und heute mag ich diese Rätsel-Fragen: Welche Zutat könnte die eine ersetzen? Was schmeckt trotzdem noch nach was richtig gutem?

Diese Kombinationslust steckt auch hinter dem AtemAnker. Ich hab nicht einfach eine bestehende Atemmethode übernommen und mein Logo draufgeklebt, sondern sie gezielt auf den Stress-Histamin-Kreislauf zugeschnitten, weil ich in keiner Standardmethode genau das gefunden hab, was Frauen mit Histaminintoleranz brauchen. Ernährungsberatung und Nervensystem-Arbeit werden in der Fachwelt selten zusammengedacht. Genau in dieser Lücke bau ich gerade etwas auf, das es so vorher noch nicht gab.

Diese Lust an der Kombination gebe ich auch weiter, in Rezepten, die nicht nach Verzicht schmecken, und in Hacks, die eine Gewürzschublade wieder spannend statt einschränkend machen.

Mein Wert Nr. 3: Zuverlässigkeit

Heute bin ich Mutter von zwei erwachsenen Töchtern und baute damals, als sie noch 5 und 1 Jahr jung waren, nebenbei ein Business auf. Ohne Zuverlässigkeit wäre beides ziemlich schnell auseinandergefallen. Zuverlässig sein heisst für mich: Termine halten, auch wenn der Morgen chaotisch war. Zusagen warnehmen, auch die kleinen.

Für meine Kundinnen wird das ganz praktisch spürbar. Hast du zwischen zwei Coaching-Terminen eine Frage, meldest du dich über den abgesprochenen Kanal und du bekommst eine Antwort, keine Warteschlaufe. Deshalb versprech ich dir auch nie, dass du in drei Tagen symptomfrei bist, das wäre unehrlich. Was du von mir bekommst, ist etwas anderes: Ich bleibe mit dir dran, auch wenn der Weg länger dauert, als du dir gerade wünschst.

Diese Haltung steckt auch im Kleingedruckten meiner Angebote. Auf alle digitalen Inhalte hast du mindestens ein Jahr Zugriff, ohne Druck von einer ablaufenden Frist im Nacken. Zuverlässigkeit ist für mich kein Schlagwort auf der Über-mich-Seite, sondern die Summe der kleinen Dinge, die ich einhalte, wenn’s gerade niemand kontrolliert.

Optimismus, Kreativität und Zuverlässigkeit begleiten mich bei allem, was ich gerade aufbaue, auch bei AtemAnker. Wenn du als eine der Ersten erfährst, wann neue Übungen und Angebote erscheinen, trag dich für meinen Newsletter ein, da teile ich es zuerst.

Steckst du selbst gerade mitten im Histamin-Stress-Kreislauf und weisst nicht, wo du ansetzen sollst? Hol dir meinen kostenlosen Leitfaden, er zeigt dir Schritt für Schritt, wo du anfangen kannst.

Und, was sind deine 3 wichtigsten Werte? Magst du sie mit mir teilen?

Von Jeannine Maurer

BAUCHGEFÜHL VOR KOPFSACHE. Diesen Satz lebe ich, seit ich denken kann. Verstanden habe ich ihn erst spät. Bauchschmerzen, Ausschlag, Erschöpfung habe ich jahrelang einfach ignoriert, bis 2020 die Diagnose kam: Histaminintoleranz und Leaky Gut. Ich habe Listen abgearbeitet, Lebensmittel gestrichen, diszipliniert durchgezogen. Spürbar besser wurde es erst, als ich mein Nervensystem mit ins Spiel brachte. Seit Mai 2025 bin ich zertifizierte holistische Ernährungsberaterin. Mit ungebremst. baue ich genau das Angebot auf, das mir früher gefehlt hätte: für Frauen mit Histaminintoleranz, die alltagstaugliche Werkzeuge wollen statt neue Verbotslisten. Gerade entsteht ausserdem AtemAnker, meine eigene Atemarbeit-Methode. Gerade weil Atmen simpel klingt, aber oft der fehlende Baustein ist. Ich bin das beste Beispiel dafür, dass aus einer Diagnose, viel Bauchgefühl und einer Portion Sturheit ein Angebot entstehen kann, das anderen weiterhilft. Von der Reiswaffel an der Wand zum entspannten Teller: mein Nervensystem hat's möglich gemacht.

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