Du machst schon so viel richtig gegen deine Histaminintoleranz. Vielleicht war nur das Nervensystem nie Teil des Plans?
Stress setzt Histamin frei, egal was auf deinem Teller liegt. Ich bin Jeannine, Ernährungsberaterin und Histaminintoleranz-Expertin, und zeige dir, wie du dein Nervensystem in deine Behandlung miteinbeziehst. Online-Begleitung auf Deutsch für die Schweiz, Deutschland und Österreich.
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Erkennst du dich?
Du kochst frisch, meidest die bekannten Auslöser und führst vielleicht sogar noch ein Ernährungstagebuch? Trotzdem reagiert dein Körper an manchen Tagen etwas mehr als an anderen und du weisst nicht, warum? Nach einem stressigen Tag oder einer schlechten Nacht kommen Bauchschmerzen, Hautreaktionen oder Herzklopfen, obwohl auf deinem Teller nichts Verdächtiges lag. An fehlender Disziplin liegt das vermutlich nicht.
Warum Weglassen allein oft nicht reicht
Histamin kommt nicht nur über den Teller in deinen Körper. Er speichert es auch selbst, unter anderem in den Mastzellen. Das sind Immunzellen, die bei Alarm Histamin ausschütten. Und Alarm heisst eben auch: Stress.
1. Stress schaltet dich in den Alarmmodus. Ein voller Tag, eine schlechte Nacht, Sorgen im Kopf, und dein Nervensystem fährt hoch.
2. Der Alarmmodus kann Histamin freisetzen. Stresshormone können die Mastzellen anstupsen, ganz unabhängig davon, was du gegessen hast.
3. Histamin hält dein Nervensystem auf Trab. Herzklopfen, Unruhe, schlechter Schlaf. Und schon dreht sich der Kreis weiter.
Deshalb setze ich an beiden Stellen an. Die Ernährung bleibt wichtig. Dazu kommt ein Nervensystem, das wieder lernt runterzufahren und zwar mit kleinen Tools, die in einen vollen Alltag passen.
Stress oder Teller? Was 12 Betroffene erzählen
Ich wollte es genauer wissen und habe 12 Frauen mit Histaminintoleranz gefragt, wann ihre Schübe kommen. Bei 8 von 12 war vor dem letzten Schub mehr Stress im Spiel.
Ich hatte vorsichtshalber gar nichts gegessen, es konnte nur Stress sein.
Teilnehmerin der Umfrage
AtemAnker
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Kopf im Alarmmodus, Bauch zieht mit und plötzlich juckt’s oder kribbelt’s, obwohl du bei der Ernährung längst alles richtig machst? Stress heizt dein Histamin an, und mehr Histamin bringt dein Nervensystem noch mehr auf Trab.
AtemAnker setzt genau da an. Die geführte Audio-Session baut auf Hypnobreath® auf und ist auf Histamin und Stress zugeschnitten. Erst holt dich die Atmung aus dem Alarmmodus, dann übernehmen Hypnose und Musik. AtemAnker erscheint im November, und wer jetzt auf der Warteliste steht, bekommt die erste Session geschenkt! Genauere Info folgen.

Meine Geschichte in Kürze
Dezember 2020: Diagnose Histamin-, Gluten- und Laktoseintoleranz. Bauchschmerzen kannte ich seit meiner Kindheit, aber jetzt hatten sie endlich einen Namen. Das fühlte sich fast wie eine Erlösung an. Also legte ich los, studierte Listen, krempelte den Speiseplan um und strich alles, was verdächtig aussah. Mein Körper zuckte trotzdem mit den Schultern und belächelte mich fast schon ein wenig mitleidig.
Der Wendepunkt kam, als ich mein Nervensystem mit ins Boot holte. Mit Atemtechniken und gezielter Beratung kam endlich etwas ins Rollen, was Verzicht allein nie geschafft hat. Heute kann ich wieder essen und geniessen, ohne bei jedem Bissen Wache schieben zu müssen.
Jeder Körper ist einzigartig! Du merkst am besten, was dir guttut. Lerne wieder auf dich zu hören und zu vertrauen.
Jeannine
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