Monatsrückblick Juli 2026: Was für ein Stress!

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Jeannine Maurer sitzt stressfrei im Schneidersitz auf einem grossen Stein direkt am Wasser

Aktualisiert 24.08.2026 by Jeannine Maurer

Website-Chaos, ein Geheimprojekt und eine Lektion fürs Nervensystem. Und wie war dein Juli so? Bei mir war er ehrlich gesagt komplett anders als geplant (wie so oft). Statt gemütlich den Sommer zu geniessen, sass ich stundenlang vor Fehlermeldungen, tüftelte heimlich an einem neuen Projekt und merkte erst ganz am Schluss, was das alles mit meinem Körper gemacht hat.

Drei Dinge haben meinen Juli geprägt. Eine Website, die ich gleich zweimal umplatziert habe, ein Geheimprojekt, über das ich noch nicht alles verraten will und eine Pause, die sich mein Nervensystem regelrecht erkämpft hat. Jetzt aber der Reihe nach.


2 Monate Vorlauf, und trotzdem ein Sprint vor den Ferien: Meine Website-Migration

Mein bisheriger Anbieter für die Website und Kursplattform hat frühzeitig Bescheid gegeben, dass sie dieses Angebot schliessen und mehr als genug Zeit mitgaben um die Migration auf eine empfohlene Plattform zu machen. Angeblich sollte alles möglichst einfach sein. Also zog ich meine ganze Website, Landingpages und Kurse dorthin um, sauber und ohne Zeitdruck, so dachte ich zumindest.

Am Anfang war ich on fire, aber nicht lange. Das Problem war, dass es mir einfach nicht gepasst hat. Weder vom Gefühl her, noch technisch. Ständig hakte es irgendwo und je länger ich damit arbeitete, desto klarer wurde, dass ich hier nicht bleiben will.

Nun hatte ich ein riiiisiges Problem, denn meine Ferien rückten näher und die Vorstellung, dass meine Seite nicht rund lief gefiel mir ganz und gar nicht. Das bin nicht ich.

Also habe ich mir selbst die Deadline gesetzt (es blieb nur noch so viel Zeit bis zur Abreise), 9 Tage! In dieser Zeit musste ich mich für eine neue Plattform entscheiden, also viel Recherche und dann das Wissen, alles nochmals von Grund auf neu aufzusetzen: Website, Landingpages, sämtliche verknüpften Tools, einen ganz schönen Brocken hab ich mir da angehängt. Entschieden habe ich mich schlussendlich für Alfima. Parallel liefen ja Blog und Strategiearbeit weiter, was die Nächte noch kürzer gemacht hat.

Das Lustige daran: ich bin die Frau, die anderen erklärt, wie man am besten mit Stress umgeht, ohne dass der Körper mit Histamin und Co. reagiert…;-)

Trotzdem sass ich nachts vor Fehlermeldungen, Verlinkungswirrwarr und spürte dabei genau den Puls, vor dem ich sonst warne. Wissen schützt eben nicht automatisch vor Stress! Es hilft nur, wenn ich es in genau solchen Nächten auch anwende.

Am Ende hat sich der Wechsel mehr als gelohnt. Ich hab meine Inhalte frisch überarbeitet, Alfima läuft einwandfrei und zum ersten Mal seit langer Zeit, macht mir die technische Arbeit an meinen Angeboten wieder richtig Spass! So einfach und schnell, juhuiii!!

Und das Beste, pünktlich zu meinen Ferien war alles startklar, dieses Mal wirklich fertig, so ein gutes Gefühl! Diese Ferien sind mehr als verdient!

Jeannine Maurer am Laptop. Stundenlange Datenarbeiten damit die Technik wieder rund läuft.
Ich am ausarbeiten der Wartelisten-Landingpage

Und dann war da noch mein Sommerprojekt, das noch in Arbeit ist

Neben der ganzen Technik-Rennerei ist im Juli noch etwas ganz anderes passiert. Ich habe angefangen, AtemAnker konkret umzusetzen. Aus der Idee in meinem Kopf wird gerade etwas zum Anfassen oder besser gesagt zum Ausprobieren / Mitmachen.

Was genau (welche Techniken, was für einen genauen Nutzen, etc.) dahinter steckt, das verrate ich dir noch nicht 😉 Nur so viel: Es geht um mehr als ums Atmen allein! Ich teste, verwerfe, nehme neu auf und höre mir alles wieder und wieder an, bis es genau richtig sitzt. Viele Varianten fliegen sofort wieder raus, weil sie mir zu wenig geben.

Warum ich so geheimnisvoll tue? Weil ich es erst zeigen will, wenn es startklar ist. Wenn du als eine/r der Ersten erfahren willst, was AtemAnker wird und ab wann du es hören kannst, dann trag dich auf der AtemAnker-Warteliste ein.

Da bekommst du dann vor allen anderen mit, wenn die Enthüllung fällt. Und einen Bonus gibts dann auch noch dazu, aber exkl. nur für die auf der unverbindlichen Warteliste.

AtemAnker
Bei diesem Sommerprojekt lohnt es sich, Kopfhörer aufzusetzen.

Endlich Ferien: Berge, Bike, Zweisamkeit und Cigarren statt Bildschirm

Nach diesem Juli war ich definitiv reif für die Berge. Zwei Wochen Schweizer Bergwelt, so weit weg vom Bildschirm wie nur möglich. Nur Wandern, Biken und Abends eine feine Cigarre geniessen mit meinem Schatz.

Nach Wochen im Ausnahmezustand war es genau das, was ich brauchte. Einfach frische Bergluft (auch etwas kühler als im Tal, zum Glück), müde Beine vom Wandern und die Ruhe, die sich erst nach echtem Abschalten einstellt.

Vorferien-Stress kennst du sicher auch, das gehört leider oft dazu. Aber eigentlich weiss ich genau wie ich besser damit umgehen könnte, theoretisch… Praktisch natürlich auch, AAAABER genau das hatte ich mitten im Chaos zwischen Migrationen und einer Deadline vergessen!

Die Rechnung kam prompt! Am letzten Ferientag (ganz genau an unserem Nationalfeiertag, dem 1. August, zum Glück aber erst am Abend), ausgerechnet als mein System endlich runtergefahren war, bekam ich Herpes über die ganze Unterlippe verteilt. Du kannst dir das vorstellen wie das „knall-rote-Gummiboot“ (hast du dich gerade beim mitsingen erwischt? :-). Andere gönnen sich nach so einem Monat Botox, mein Nervensystem hatte sich für die günstigere Variante entschieden…

(Meine jüngere Tochter hat hier eine Fotosequenz von mir beim Cigarren geniessen erstellt.)

Das war also mein Juli. Zwei Migrationen, ein Geheimprojekt, zwei Wochen Bergluft und zum Schluss eine dicke, rote Gummiboot-Lippe.


Und das hab ich im Juli 2026 gebloggt


Im August stehen auch schon spannende Sachen an 🙂

  • Texte für AtemAnker weiter ausarbeiten.
  • Newsletterkonzept erstellen und wieder starten.
  • neuer Blog zum AtemAnker, was er überhaupt bewirkt.
  • Kühlere Temperaturen!!!

Und wenn du nichts verpassen willst, was gerade so bei mir los ist, dann freue ich mich riesig auf deine Anmeldung zum Newsletter.

Von Jeannine Maurer

BAUCHGEFÜHL VOR KOPFSACHE. Diesen Satz lebe ich, seit ich denken kann. Verstanden habe ich ihn erst spät. Bauchschmerzen, Ausschlag, Erschöpfung habe ich jahrelang einfach ignoriert, bis 2020 die Diagnose kam: Histaminintoleranz und Leaky Gut. Ich habe Listen abgearbeitet, Lebensmittel gestrichen, diszipliniert durchgezogen. Spürbar besser wurde es erst, als ich mein Nervensystem mit ins Spiel brachte. Seit Mai 2025 bin ich zertifizierte holistische Ernährungsberaterin. Mit ungebremst. baue ich genau das Angebot auf, das mir früher gefehlt hätte: für Frauen mit Histaminintoleranz, die alltagstaugliche Werkzeuge wollen statt neue Verbotslisten. Gerade entsteht ausserdem AtemAnker, meine eigene Atemarbeit-Methode. Gerade weil Atmen simpel klingt, aber oft der fehlende Baustein ist. Ich bin das beste Beispiel dafür, dass aus einer Diagnose, viel Bauchgefühl und einer Portion Sturheit ein Angebot entstehen kann, das anderen weiterhilft. Von der Reiswaffel an der Wand zum entspannten Teller: mein Nervensystem hat's möglich gemacht.

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